3D Stress Echokardiographie bei der Herzinsuffizienz mit normaler Auswurfleistung (EF)

Die diastolische Herzinsuffizienz nimmt bei einer immer ältere werdenden Population progredient zu. Morbidität- und Mortalitätsrate unterscheiden sich nicht von den Patienten mit Herzinsuffizienz und reduzierter EF. Die zugrundeliegenden Pathomechanismen sind noch nicht geklärt. Hämodynamisch liegt eine Dehnungsstörung des linken Ventrikel vor, die technisch nur schwer zu erfassen ist, da ein Missverhältniss in der Druck-Volumen Be-ziehung vorliegt.
Kondukatanz-Kathetertechniken, die diese Beziehungsstörung messen können sind nicht für die Alltagsroutine geeigent.

Die neue Technik der Drei- dimensionale-Echokardiographie ermöglicht es jetzt aber anhand der Voll-Volumen Analyze eine akkurate Messung der Volumina und des links ventrikulären Drucks zu erfassen, um auch nicht –invasiv in der Lage zu sein die Druck-Volumen Beziehung und somit die links ventrikuläre Steifigkeit direkt zuerfassen. Diese Methode ermöglicht es die diastolische Herzinsuffizienz besser und genauer zu erfassen, was für die Prognose der betroffenen Patienten von enormer Bedeutung ist.

Figure 1.
Increase in LV filling index E/E‘ during exercise
Figure 2.
3D Full-Volume analysis and LV hemodynamic
Figure 3.
3-plane tissue synchronisation imaging
Figure 4.
3D Echo 9-slice analysis of LV

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Herzinsuffizienz mit normaler Ejektionsfraktion und kardiale Inflammation

Herzinsuffizienz ist eine der tödlichsten Erkrankungen in der westlichen Welt. Dabei haben etwa 50% aller Patienten mit Herzinsuffizienz eine normale Auswurffraktion (HFNEF). Viele dieser Patienten haben eine diastolsiche Dysfunktion des linken Ventrikels. Wichtig ist, dass diese Patienten eine ähnlich eingeschränkte Prognose in Bezug auf die Morbidität und von Patienten mit eingeschränkter Auswurffraktion haben. Die Ätiologie der HFNEF beinhaltet eine Reihe von verschiedenen Krankheiten und / oder Risikofaktoren wie arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus und Adipositas, aber auch Alter und das weibliche Geschlecht scheinen in der Lage sein, die Entwicklung der HFNEF zu beeinflussen.
Wir diagnostizieren mit Hilfe von Druck Volumen Kathetern und verschiedenen Echokardiographietechniken die diastolische Funktion von Patienten mit HFNEF. Zusätzlich untersuchen wir in endomyokarialen Biopsien die Pathophysiologie der Erkrankung, um später neue Therapieansätze entwickeln zu könnnen.


Weiter erforschen wir das kardiale Remodelling bei inflammatorischer Herzinsuffizienz. Hier wird die Rolle der extrazellulären Matrix auf die Entwicklung der Herzfunktion bei Patienten mit Herzinsuffizienz untersucht. Das Verstehen der Pathophysiologie des Matrix-remodelling erlaubt uns, die Prognose der Patienten einzuschätzen und auch hier durch neue Therapieprinzipien die Mortalität und Morbidität der Patienten im Verlauf zu verbessern.

 

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